Verlorene Träume

Es war so weit: Ich sammelte meine Träume ein und steckte sie in zwei große Taschen.
Ich musste ein wenig nachstopfen, damit alle hineinpassten.
Dann machte ich mich auf den Weg.
Das Gewicht zog an meinen Armen, so dass ich nur schleppend voran kam.
Plötzlich, ehe ich mich versah, rissen die Tragegriffe der Taschen und meine Träume fielen auf den Asphalt.
Sie rollten in die Gosse und einer nach dem anderen verschwand im Gulli.

 

U.K.